Zum Gemeindeverband Krems:

GV Krems – Abfallwirtschaft

GV Krems sagt Danke an Polizei

 

In der ersten Jahreshälfte 2019 wurden in den WSZ des GV Krems eine Vielzahl von Einbrüchen verübt.  Die Polizei hat darauf reagiert, eine eigene Ermittlungsgruppe zusammengestellt und in der Nacht von 6. auf 7. Juli 4 Personen im WSZ in Gföhl verhaften können.

Neben einen Hundeführer der Hundestaffel aus Echsenbach, waren Beamte der PI Rastenfeld, Gföhl und der Kripo Krems dabei im Einsatz.

 

GV Obmann-Stv. Bgm Anton Pfeifer und GF Gerhard Wildpert nahmen diesen Fahndungserfolg zum Anlass um sich bei der Polizei für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit in den letzten Jahren zu bedanken.

„Gerade bei den Einbruchsdelikten in den WSZ aber auch bei dem Thema der illegalen „Sperrmüllbrigaden“ ist eine gute funktionierende Kommunikation zwischen den Polizeiinspektionen und dem GV Krems ein wesentlicher Bestandteil der erfolgreichen Zusammenarbeit. Für diese hervorragende Polizeiarbeit war es daher einmal an der Zeit DANKE zu sagen!“ bedanke sich der Obmann-Stv. Bgm Anton Pfeifer bei Oberstleutnant Manfred Matousovsky und dem Einsatzteam.

 

 

Fototext: v.l.n.r

„GV-GF Wildpert, GrInsp. Blauensteiner, Oberstlt. Matousovsky, PI-Kdt. KontrInsp. Frühwirth, GrInsp. Köllersberger, RevInsp. Göttinger, PI-Kdt. KontrInsp. Doppler, RevInsp. Stückler, GV Obmann-Stv. Pfeifer, kniend: Hundeführer GrInsp. Preisinger

 

GV Krems – Abfallwirtschaft

Elektro-Fuhrpark wird erweitert – 5.000 kg Co2-Ersparnis

 

Der GV Krems erweitert seinen Fuhrpark um zusätzliche 2 E-Autos.

Der GV hat derzeit 14 Fahrzeuge im Einsatz mit einer Gesamtkilometerleistung von ca. 150.000 km.

In der Zwischenzeit werden davon rund 30.000 km von nunmehr 5 Elektroautos heruntergespult und somit rund 4.000 to CO² eingespart.

Bis spätestens 2025 sollte dann die gesamte Flotte elektrisch unterwegs sein. „Getankt“ werden die Elektroflitzer natürlich über die Sonne mit den hauseigenen Photovoltaikanlagen.

 

Fototext: (vlnr)

GV GF Wildpert und GV Obmann Bgm. Pfeifer sowie WSZ Mitarbeiter Rudolf Hinterleitner nehmen die neuen Elektroautos in Betrieb

2,000.000 Haushalte entsorgt!

 

Die seit dem Jahr 2005 in Betrieb befindlichen Abfallsammelzentren (ASZ) des GV Krems sprengen alle Rekorde.

Im ASZ Gföhl konnten Verbandsobmann Bgm. Walter Harauer, Bgm. Ludmilla Etzenberger (Gföhl) und GV GF Gerhard Wildpert, Herrn Peter Weichseldorfer aus Untermeisling, als 2,000.000sten „Abfallüberbringer“ begrüßen.

Als kleines Dankeschön wurde Herrn Weichseldorfer ein Obstbaum, ein Bioküberl inkl. den kompostierbaren Einstecksackerln überreicht.

 

220.000 Tonnen Abfälle entsorgt

2 Millionen Besucher brachten bisher rd. 220.000 to Abfall in die Sammelzentren.

Dazu Obmann Bgm. Walter Harauer: „Als wir im Jahr 2005 mit dem Projekt der flächendeckenden bezirksweiten Abfallsammelzentren starteten, gab es sehr viele Skeptiker. Ist sowas machbar? Finanzierbar? Umsetzbar? Es gab keine Erfahrungswerte in NÖ. Wir ließen uns davon aber nicht beeindrucken und jetzt sprechen die Zahlen für sich.

2 Millionen Mal haben die Haushalte die ASZ benutzt und bisher die unvorstellbare Menge von 220.000 Tonnen an Abfällen, Wertstoffen, Altstoffen und Problemstoffen fachgerecht entsorgen können.

70 % davon konnten wir dem Recycling oder einer Verwertung zuführen. Die restlichen 30 % konnten wir immerhin noch zur Energiegewinnung in Dürnrohr oder in Wien verwenden!“

 

Auch die Gföhler Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger ist stolz und beeindruckt zu gleich:

„Das ASZ bei uns in Gföhl mitsamt dem Strauchschnittplatz ist aus dem täglichen Leben der Bürger und Bürgerinnen nicht mehr weg zu denken! Es ist eine ausgezeichnete Infrastruktur die das richtige Entsorgen unserer Abfälle einfach und bequem macht!“

 

GV GF Gerhard Wildpert: „In der Zwischenzeit kommen pro Jahr mehr als 200.000 Bürger und Bürgerinnen in die ASZ. Wir werden daher den Ausbau der vorhandenen Standorte vorantreiben. In Rastenfeld, Walkersdorf und Langenlois werden wir bereits die nächste Generation der Sammelzentren errichten. Investitionsvolumen geschätzte 3 Mio. Euro.

Lediglich das nördliche Donauufer macht uns noch Probleme. Mangels eines konkreten Standortes im Weltkulturerbe ist die Errichtung einer zeitgemäßen Entsorgungsmöglichkeit für die Bewohner der nördlichen Wachau leider erst in der Diskussionsphase.“

 

 

 

 

Fototext:

Vl.n.r. „GV GF Wildpert, Bgm. Etzenberger und GV Obmann Bgm. Harauer (ganz rechts) begrüßen Herrn Weichseldorfer als 2,000.000sten Abfallentsorger im ASZ.

GV Krems: Müllgebühr 2013 – 2014 – 2015 - 2016…

 

Auch 2017 gilt: KEINE Erhöhung – noch mehr Leistung!

 

Ein perfektes Weihnachtspackerl hat der GV Krems in Sachen Müllgebühr für das Jahr 2017 parat. Nicht nur, dass die Müllgebühr so wie in den Jahren zuvor unverändert bleibt, wird die Leistung bei der Biotonnenabfuhr noch um 10% gesteigert.

 

Budget 2017 – Altstoffpreise im Keller                                                            

Altstoffpreise stürzen ab. Alteisen erreicht einen neuen Tiefststand wie im Jahr 2009. Beim Altholz ist die Situation noch dramatischer. Importe aus dem Ausland sorgen für einen totalen Zusammenbruch des Altholzmarktes. Erlöse sind keine mehr zu erzielen, die Entsorgung von Altholz wird für den GV wieder zur Budgetbelastung. Auch die Sammlung von Batterien wird auf Grund der Sicherheitsmaßnahmen mehr Geld verbrauchen.

 

Keine Gebührenanpassung – Abgeltungsverordnung macht´s möglich

Trotz dieser  Mehrausgaben wird der GV Krems nicht an der Gebührenschraube drehen. Wesentlich dafür verantwortlich dafür sind die Mehreinnahmen aus der Abgeltungsverordnung. Diese Zahlungen erhält jede Kommune als Abgeltung für Verpackungsabfälle im Restmüll.

 

41 statt 37 – mehr Biotonnenabfuhren – gleicher Preis

Gleichzeitig erhöht der GV Krems die Anzahl der Biotonnenentleerungen. Wurden im Jahr 2016 noch 37 Entleerungen durchgeführt,  erhöhen sich die Entleerungen ab 2017 auf 41 Abfuhren (+10%) – und die Gebühr bleibt unverändert. Mehr Leistung für die gleiche Gebühr!!!

 

“Seit dem 3. Quartal 2016 sind die Zahlungen aus der Abgeltungsverordnung angelaufen. Wir nehmen diese Einnahmen, ergänzen sie mit unserer Ausgabendisziplin und bekommen als Ergebnis:  stabile Gebühren! Seit 2013 keine Gebührenerhöhungen oder -anpassungen! Das gibt´s nicht überall!

Und weil wir uns damit noch nicht zufrieden gegeben haben und wir immer nach Verbesserungen trachten, haben wir bei der Biotonnenentleerung auf den Wunsch aus der Bevölkerung, die Gras- und Laubzeit mehr zu berücksichtigen, reagiert und die Anzahl der Entleerungen bei der Biotonne erhöht.

Mit 41 Entleerungen sind wir jetzt in der Lage mit dem wöchentlichen Abfuhrrhythmus früher zu starten und länger aufrecht zu halten.  Ziel ist es dabei den Anteil an biogenen Abfälle im Restmüll zu reduzieren, dadurch erwarten wir Einsparungen in der Restmüllentsorgung. Abfalltrennung hat auch 2017 absoluten Sinn und spart Geld – wie der GV Krems wieder einmal beweist!” meint dazu GV Obmann Bgm. Walter Harauer.

 

Bildtext: “Keine Gebührenerhöhung. Abfalltrennung hat Sinn und spart Geld!”

Schädlinge im Haushalt – was tun?
Tipps für Vorbeugung und Bekämpfung

Unsere Haushalte bieten Insekten und anderen tierischen Mitbewohnern Unterschlupf und Nahrung. Manche werden mit Lebensmitteln oder Kleidungsstücken eingeschleppt, andere wandern gezielt zu. Für eine erfolgreiche Bekämpfung ist es wichtig, die Art des Schädlings zu kennen. Ob Ameise, Motte oder Fruchtfliege – jede Art benötigt eine andere Vorgehensweise.

Ohne Chemie geht´s auch
Oft greifen wir gedankenlos zu „Insektenschutzmitteln“, die aber gefährliche Stoffe enthalten können. Bedenken Sie beim Einsatz dieser Mittel auch die Folgen für Ihre Gesundheit. Sprays sind besonders bedenklich. Das Produkt wird fein in der Raumluft verteilt und kann eingeatmet werden. Greifen Sie zu ungiftigen Alternativen.
Im Garten schon lange bekannt, gibt es auch für die Anwendung im Innenraum Nützlinge. Ein Geheimtipp zur Mottenbekämpfung sind Schlupfwespen (
Trichogramma). Diese kleinen Räuber können im Handel bestellt werden und finden durch ihren hervorragenden Geruchssinn die Motteneier, in die sie ihre eigenen Eier legen.

Nun beginnt das große Krabbeln – Ameisen vorbeugen& bekämpfen Ab jetzt haben die Ameisen Hochsaison. Sie marschieren auf Futtersuche in unsere Häuser und Wohnungen ein. Einfache Hausmittel haben sich bewährt. Vorbeugen

·    Herausfinden wo die Ameisen herkommen, ist der wichtigste Schritt. Dort können Sie gezielt ansetzten, um ein neuerliches Auftreten wirklich zu verhindern.                                                         © R. Gottwald-Hofer

·         Speisereste entsorgen und Mistkübel (besonders den Biomüll) regelmäßig entleeren und säubern.

·         Lebensmittel in gut schließbaren Behältern lagern (hilft auch gegen Motten)

·         Topfpflanzen auf Ameisenbefall untersuchen.

Bekämpfen

·    Sofort handeln (Staubsauger als „Erste Hilfe Maßnahme“) und auch einzelne Tiere entfernen

·    Ameisenstraßen entfernen, die Stellen mit Allzweckreiniger (Spülmittel, Essigreiniger) putzen und Duftbarrieren errichten (ätherische Öle)

·    Kieselgur-Pulver als Barriere errichten; eignet sich auch gut bei Sesselleisten,
Türantritten und Ritzen. Die Tiere trocknen aus. Kieselgur ist ungiftig!

·         Bei starkem Befall helfen Köderdosen mit einem Fraßgift, das mit in den Bau genommen wird. So werden auch versteckte Nester und die Königin erreicht.

Und schließlich: Keine Panik! Mit etwas Geduld und Konsequenz verschwinden die Ameisen meist ebenso rasch, wie sie gekommen sind.

Weiterführender Link: www.wir-leben-nachhaltig.at/tippsammlung/haushalt-wohnen/schaedlingsbekaempfungsmittel-fuer-den-haushalt/

Weitere Informationen zum Thema Haushaltschädlinge erhalten Sie bei der Energie- und Umweltagentur NÖ, Tel. 02742 219 19, office@enut.at oder www.wir-leben-nachhaltig.at